Auf die Kommunikation mit den BürgerInnen nicht vergessen

Besonders in Zeiten großer Unsicherheit oder großer Verunsicherung in der Bevölkerung ist nicht nur eine rasche und transparente, sondern vor allem auch regelmäßige Kommunikation entscheidend. Die Gemeinde hat als Informationsquelle höchste Glaubwürdigkeit und kann dazu beitragen, dass schwierige Behördenentscheidungen oder Eingriffe in den Alltag von der Bevölkerung mitgetragen werden.
Proaktive Information und laufende Updates sind das Um und Auf für ein umfassendes Verständnis gesetzter Maßnahmen in der Bevölkerung.

Die Kommunikationsexperten der GemNova unterstützen Gemeinden jederzeit bei einer professionellen Umsetzung (Details siehe unten).

Dazu ist es aber grundlegend, die in der Gemeinde etablierten Informationskanäle (Gemeindehomepage, Gemeindenachrichten, Newsletter, Informationsschreiben…) weiterhin zumindest in der gewohnten Frequenz mit verlässlichen Nachrichten und Inhalten zu befüllen.

Es ist empfehlenswert dabei darauf zu achten, dass die Gemeinde in der Krisenkommunikation kontinuierlich Informationen auf zwei Ebenen bereitstellt:

  • grundlegende Information zu COVID-19 – in Form von Links zu Behörden, Hotlines, etc.
  • vor allem auch Informationen zu den Auswirkungen der geltenden Maßnahmen für den Alltag in der Gemeinde, die unter Berücksichtigung der Anordnung des Landes und Bundes gelten
  • Konkret, u.a. Informationen zu Änderungen von Öffnungszeiten und Erreichbarkeit, Leistungen, etc. in den Bereichen Gemeindeamt, Abfallwirtschaftszentrum, Müllabfuhr, Wohn-und Pflegeeinrichtungen, Kirchen, Kinderbetreuung etc. – was bedeuten die Maßnahmen für die einzelnen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger?

In der aktuellen Informationsdichte durch Behörden und Medien bieten viele Gemeinden bereits ein recht gutes Info-Angebot zu COVID-19 an. Nun gilt es eine umfassende, transparente und regelmäßige Kommunikation aufrecht zu erhalten, um:

  • Eine Nachvollziehbarkeit der Überlegungen und der Entscheidungen zu ermöglichen – wodurch ein Verständnis zur Vorgangsweise und folglich die Akzeptanz und Toleranz erhöht werden können
  • Durch proaktive Kommunikation Gerüchten vorzubeugen und etwaigen Spekulationen den Wind aus den Segeln zu nehmen - die öffentliche Wahrnehmung der Situation kann somit aktiv mitgestaltet werden
  • Ressourcen einzusparen, indem durch aktiv bereitgestellte Informationen die Anzahl an Nachfragen aus der Gemeindebevölkerung reduziert werden

Durch diese Art der Krisenkommunikation kann unterstützt werden, dass Glaubwürdigkeit und Vertrauen in den Gemeinderat - dem Informationsbedürfnis nachzukommen und Sorgen und Bedenken wahrzunehmen - bestehen bleiben bzw. ein diesbezüglicher Glaubwürdigkeitsvorsprung nicht verloren geht.

Denn: „Vertrauensaufbau braucht Jahre, Vertrauensentzug passiert sofort!“.

In diesem Zusammenhang möchten wir dezidiert auch informieren und auf die Rolle der Einsatzleitung und die Wichtigkeit einer Aktivierung laut Tiroler Katastrophenmanagementgesetz (2006) hinweisen.

Wir helfen gerne!

Als GemNova stehen wir bereit die Tiroler Gemeinden bei der Bewältigung der aktuellen zusätzlichen Herausforderungen zu unterstützen. Um zu einer Entlastung in der gegenwärtigen Situation beizutragen, bieten wir als einen ersten Schritt Unterstützung im Bereich Krisenkommunikation an.

Auch im Bereich Kinderbetreuung bieten wir eine Gratis Service-Hotline an. LeiterInnen von Kinderkrippen, Kindergärten oder Horte stehen gerade in dieser Zeit vor besonderen Herausforderungen. Auch die Kommunikation mit den Eltern und MitarbeiterInnen ist jetzt besonders wichtig und gibt Sicherheit. Was müssen zum Beispiel MitarbeiterInnen und Erziehungsberechtigte beachten, wenn Eltern aufgrund eines Notfalls unvorhergesehen ein Kind in die Einrichtung bringen wollen/müssen? Neben dieser Frage kann es noch viele weitere Fragen in puncto Kommunikation, Personaleinsatz, Randzeiten, Schließzeiten, Gruppen-Zusammenlegungen uvm. geben.

Da trotz der hohen Dynamik an derzeitigen Ereignissen nicht vergessen werden darf auch an das „Morgen“ zu denken, werden wir als GemNova mit Möglichkeiten auf die Gemeinden zukommen, wie in der Zeit nach der Krise der „Normalbetrieb“ in den Gemeinden wiederhergestellt werden kann.

Kontakt (allgemein):
Magnus Gratl (Gemeindeentwicklung)
+43 660 237 7356
m.gratl@gemnova.at

Kontakt (Krisenkommunikation):
Manfred Schiechtl (Unternehmenskommunikation)
+43 699 157 42 905
m.schiechtl@gemnova.at

Kontakt (Kinderbetreuungseinrichtungen):
Martina Rizzo
Service-Hotline Tel.: 0660/ 71 32 467
Wir antworten ihnen täglich von 8:00 – 17:00 Uhr auf ihre Fragen.

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