Studie als Startschuss für die Bewältigung kommunaler Herausforderungen

Bild: v.l. Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes Bgm. Ernst Schöpf, LR Johannes Tratter, GemNova GF Alois Rathgeb

Land Tirol, Gemeindeverband und GemNova präsentieren Ergebnisse und weiteren Fahrplan

Wo sehen die BürgermeisterInnen die künftigen Herausforderungen der Gemeinden? Welche zusätzlichen Unterstützungsmaßnahmen müssen dahingehend getroffen werden? Diese und weitere Fragen werden in der Studie „Kommunale Herausforderung in Zeiten von Covid-19“, die im Zuge einer BürgermeisterInnenbefragung erstellt wurde, beantwortet. Die Studie gibt in weiterer Folge den Startschuss für den Strategieprozess ZUKUNFT GEMEINDE – Agenda 2030: Ein Prozess, um die Entwicklung der Tiroler Gemeindestrukturen weiter zu verbessern. Die Ergebnisse der Studie sowie die künftige Vorgehensweise wurden heute, Dienstag, von den Projektpartnern Land Tirol, Tiroler Gemeindeverband sowie GemNova präsentiert.

„Die Studie zeigt, dass der Weg, der vonseiten des Landes Tirol auch schon vor der Coronakrise forciert wurde, der richtige ist – die Realisierung größerer Vorhaben im Zuge gemeindeübergreifender Projekte. Zudem gilt das Land stets als starker Partner für die Tiroler Gemeinden: 70 Millionen Euro im Rahmen der Covid-19-Sonderförderungen und laufende Unterstützung aus dem Gemeindeausgleichsfonds sprechen eine deutliche Sprache. Trotzdem gilt es – im engen Austausch mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern – laufend weitere Möglichkeiten zur bestmöglichen Gemeindeentwicklung zu erarbeiten“, ist Gemeindereferent LR Johannes Tratter von dem Strategieprozess ZUKUNFT GEMEINDE – Agenda 2030 überzeugt.

Zehn Fragen an alle Tiroler Gemeinden

Um für die Studie ausreichend Datenmaterial zu sammeln, wurde ein Fragebogen mit insgesamt zehn Fragen an alle 279 Tiroler Gemeinden verschickt. Bgm. Ernst Schöpf, Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes, zieht folgende Schlüsse: „Es hat sich herausgestellt, dass sich die Herausforderungen vor und nach der Coronakrise nicht wesentlich unterscheiden. Die finanzielle Ausgangslage hat sich nochmals verschärft und die Aufgabenbereiche werden immer komplexer. Dies reicht von der Kinderbetreuung, über immer größer werdende Herausforderungen im Pflegebereich, bis hin zu Straßensanierungen und Investitionen in Infrastruktur. Hier gilt es frühzeitig Unterstützungsmaßnahmen zu erarbeiten, um die Lebensqualität in den Gemeinden zu erhalten und zu steigern.“

Hier kommen Sie zu den Studienergebnissen

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