Freizeitbetreuung in Absam: Behörde gibt der GemNova vollinhaltlich Recht

Zur Erinnerung: Mitte September gab es heftige öffentliche Kontroversen rund um die Freizeitbetreuung in der schulischen Tagesbetreuung in Absam. Bürgermeister Arno Guggenbichler wollte diese an die GemNova vergeben, woraufhin die Opposition von illegaler Arbeitskräfteüberlassung sprach. Ein so schwerer, wie sachlich falscher Vorwurf. In weiterer Folge wurde die Gewerbehörde des Stadtmagistrats Innsbruck damit befasst, nun liegt der offizielle Bescheid der Behörde vor.

Auf insgesamt acht Seiten wird darin ausführlich begründet, warum die GemNova berechtigt ist, die schulische Tagesbetreuung anzubieten und durchzuführen. So sei diese im Auftrag des Landes gegründet worden, verfolge gemeinnützige Zwecke und sei nicht gewinnorientiert. Wasser auf die Mühlen der GemNova.

Und was sagt GemNova-Geschäftsführer Alois Rathgeb dazu? „Der Bescheid der Behörde liegt nun vor, unsere Argumentation wurde vollinhaltlich bestätigt, damit ist auch höchstinstanzliche Rechtssicherheit hergestellt. Alle Beteiligten sollten also zufrieden sein.“ Übrigens: Freitag letzter Woche hat der Absamer Gemeinderat die schulische Tagesbetreuung wie geplant an die GemNova vergeben. Bürgermeister Arno Guggenbichler: „Die Wogen sind geglättet, wir stehen auf rechtlich sicheren Beinen und können uns damit wieder auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren. Die schulische Tagesbetreuung ist einfach zu wichtig, ums sie parteipolitischen Interessen zu opfern.“

Auch in den Medien schlug der Eklat Wellen. Hier ein Bericht in der Tiroler Tageszeitung.

Im Bild: Bürgermeister Arno Guggenbichler setzt auf die schulische Tagesbetreuung und zeigt sich über den Bescheid der Behörde sehr zufrieden. (Foto: Gemeinde Absam)

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