Trotz Corona-Krise: Barrierefreiheit muss umgesetzt werden

Trotz Corona-Krise sind die Tiroler Gemeinden verpflichtet, aufgrund der EU-Richtlinie ihre Webseiten und mobilen Anwendungen barrierefrei zu gestalten. Stichtag laut Tiroler Antidiskriminierungsgesetz ist der 23. September 2020. Die Einhaltung dieser Richtlinie wird von der Ombudsstelle für Barrierefreies Internet des Landes Tirol überprüft.

Die Tiroler Gemeinden stehen mit dieser Verordnung vor der Herausforderung, zu erkennen, ob und in welchem Ausmaß die aktuelle Website barrierefrei ist. Ob Informationen ausreichend barrierefrei zugänglich sind und ob die technischen Voraussetzungen für unterstützende Software gegeben sind. Die GemNova, das Unternehmen der Tiroler Gemeinden, hat einen Barrierefreiheits-Check entwickelt, mit dem die Gemeinde-Homepage auf Barrierefreiheit überprüft werden kann. Schnell und unkompliziert. Außerdem unterstützt die GemNova die Kommunen auch bei der Erstellung der Barrierefreiheits-Erklärung, welche ab 23. September 2020 auf der Webseite anzuführen ist und jährlich erneuert werden muss.

Die Ergebnisse des Checks werden zudem von Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen quergelesen. Sie unterstützen damit die Gemeinden und die GemNova bei dem Barrierefreiheits-Check. Somit ist ein objektives Ergebnis garantiert.

Der Barrierefreiheits-Check der GemNova

Die Experten der GemNova untersuchen im Rahmen des Barrierefreiheits-Checks die Gemeinde-Webseite stichprobenartig nach folgenden Gesichtspunkten:

  • Entspricht die Gemeinde-Website den WCAG 2.1 Kriterien A bzw. AA für barrierefreie Webinhalte?
  • Entspricht die Gemeinde-Website den 4 Prinzipien der Barrierefreiheit:
    Prinzip 1: Wahrnehmbar — Informationen und Bestandteile der Benutzerschnittstelle müssen den Benutzern so präsentiert werden, dass sie diese wahrnehmen können.
    Prinzip 2: Bedienbar — Bestandteile der Benutzerschnittstelle und Navigation müssen bedienbar sein.
    Prinzip 3: Verständlich — Informationen und Bedienung der Benutzerschnittstelle müssen verständlich sein.
    Prinzip 4: Robust — Inhalte müssen robust genug sein, damit sie zuverlässig von einer großen Auswahl an Benutzeragenten einschließlich assistierender Techniken interpretiert werden können.
  • Werden visuelle, auditive, motorische, sprachliche, kognitive, Sprach-, Lern- und neurologische Behinderungen berücksichtigt?
  • Wir zeigen auf, wo Gemeinden noch aktiv werden müssen. Beispiel: Vereinfachung der Dokumente durch Schriftgröße, Kontrast, Spaltenübersicht und den Einsatz von einfacher/leichter Sprache
  • Wir helfen, die Barrierefreiheits-Erklärung zu verfassen

Nähere Informationen und Auskünfte bei der GemNova-Gemeindeentwicklung, Christine Eder-Haslehner, c.eder-haslehner@gemnova.at, +43 660 987 32 13

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