Gemeinsam versorgt

im Bild: Amtsleiter Roland Klingler, miniM-Filialleiterin Özlem Karakus, Bürgermeister Peter Hanser (v.l.n.r.)

Gemeinsam versorgt: ein Solidarprojekt von Gemeindeverband, Land Tirol, GemNova und Partnern für die Tiroler Gemeinden

In der aktuellen Corona-Krise, die uns noch länger beschäftigen wird, haben es viele bedürftige, ältere und auch weniger mobile Bürgerinnen und Bürger schwer, sich mit Produkten des täglichen Bedarfs zu versorgen. In vielen Einzellösungen erhalten sie derzeit Hilfe, jedoch nicht überall und oft mit erheblichem Aufwand für die Kommunen. Der Tiroler Gemeindeverband und das Land Tirol haben mit Hilfe von Partnern ihre Kräfte gebündelt, um Gemeinden mit der Initiative „Gemeinsam versorgt“ zu entlasten und Menschen zu helfen. Die Initiative soll die Bedürfnisse der Hilfesuchenden nachhaltig und dauerhaft erfüllen sowie die lokalen Händler und Freiwilligennetzwerke mit einbinden. Das bringt Sicherheit und Entlastung für die Betroffenen und die Gemeinden, die eingeladen sind, sich der Initiative des Gemeindeverbandes anzuschließen.

„Von Seiten des Tiroler Gemeindeverbandes ist es uns ein Anliegen, eine gesamthafte Lösung zu präsentieren, die alles verbindet – und bei dem Lebensmittelhändler, in weiterer Folge auch Trafiken und andere Bereiche mit dabei sind. Regionalität ist ein Gebot der Stunde“, erklärt der Gemeindeverbandspräsident, Bürgermeister Ernst Schöpf. „Für die Gemeinden entsteht kaum ein Aufwand. Wichtig auch: Die Freiwilligen vor Ort werden eingebunden. Das ist die intelligente Weiterentwicklung der Nachbarschaftshilfe“, betont Schöpf und lädt die Tiroler Gemeinden ein, mitzumachen. Die Initiative ist ein Solidarprojekt des Tiroler Gemeindeverbandes, der GemNova, dem Unternehmen der Tiroler Gemeinden, MPREIS, Brain Behind und Raiffeisen mit Unterstützung des Landes Tirol.

Startschuss ist in Mils bei Hall in Tirol. Die Gemeinde Mils bei Hall in Tirol macht den Anfang und ist von Beginn an dabei. Bürgermeister Peter Hanser: "Hilfe für bedürftige Bürgerinnen und Bürger haben wir in Mils immer großgeschrieben. Die Initiative 'Gemeinsam versorgt' ist uns sehr willkommen, damit wir Milserinnen und Milser, die nicht mehr so mobil sind, noch besser unterstützen können." Amtsleiter Roland Klingler: "Die Verwaltung für Betreutes Wohnen ist unsere Koordinationsstelle bei der Milser Nachbarschaftshilfe 'IFürDi'. Mit 'Gemeinsam versorgt' wird diese Hilfe noch einfacher und effizienter." Bereits nach Ostern sind neben MPREIS (mit Baguette und T&G) auch die REWE-Gruppe (mit Merkur, Billa, Penny, Adeg und Bipa) sowie DM mit im Boot. Landesrat Johannes Tratter: „Es ist mir ein großes Anliegen, die Tiroler Gemeinden in den aktuell schwierigen Zeiten bestmöglich zu unterstützen. Eine sehr sinnvolle und hilfreiche Lösung für die tägliche Versorgung von Mitbürgerinnen und Mitbürgern ist ‚Gemeinsam versorgt‘. Damit können viele Insellösungen zu einer gemeinsamen und schlagkräftigen landesweiten Initiative zusammengefasst werden.“ Landesrätin Gabriele Fischer: „Uns ist eine Lösung wichtig, die für alle entsprechend nutzbar ist. Wir wollen in dieser Situation niemanden zurücklassen und müssen gerade auf die Hilfesuchenden in unserer Gesellschaft achten. Mit Gemeinsam versorgt schaffen wir ein Produkt, das den sozialen Zusammenhalt fördert und gleichzeitig die regionalen Grundversorgungseinheiten unterstützt.“

Wie funktioniert „Gemeinsam versorgt“? In teilnehmenden Gemeinden können Hilfesuchende einfach per Anruf bei der Hotline 0512 327 327 oder via App „Gemeinsam versorgt“ (in Kürze erhältlich via Google Play Store und Apple App Store) Produkte des täglichen Bedarfs bestellen. Mit der App erhalten die Freiwilligen in den Orten als „Einkaufsengel“ die Einkaufslisten über ihr Mobiltelefon. Es braucht keinen großen administrativen Aufwand mehr. Denn auch die Bezahlung der Waren, die Bonkontrolle und die Verrechnung kann direkt über die App abgewickelt werden. Schnell, unkompliziert und sicher für alle Beteiligten.

Detaillierte Informationen sind in Kürze unter www.gemeinsamversorgt.at.

Ihr direkter Kontakt bei der GemNova:
Michael Radl, Tel. +43 660 987 32 17, E-Mail: m.radl@gemnova.at
Magnus Gratl, Tel. +43 660 237 73 56, E-Mail: m.gratl@gemnova.at

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