Die GemNova verdoppelt den Umsatz auf knapp 15 Millionen Euro

Die GemNova, das Unternehmen der Tiroler Gemeinden, hat zum vierten Mal in Folge den Umsatz verdoppelt. Im abgelaufenen Jahr betrug dieser knapp 15 Mio €, gleichzeitig konnte eine schwarze Null geschrieben werden. Alle Investitionen wurden aus dem laufenden Betrieb finanziert, neue Finanzmittel mussten somit keine aufgenommen werden. Aus heutiger Sicht wird für 2019 mit leichten Gewinnen gerechnet.

Im Bild: „Es ist wie bei den Tourismuspionieren des vergangenen Jahrhunderts“, sagt GemNova Geschäftsführer Alois Rathgeb. „Ohne solche Visionäre, ohne solchen wilden Hunde wäre unser Land nicht da, wo es heute ist.“ Foto: got it

Gegründet 2010 als hundert-Prozent-Tochter des Tiroler Gemeindeverbandes, entwickelte sich die GemNova mittlerweile zum größten kommunalen Dienstleister Österreichs. Fast alle 279 Tiroler Gemeinden arbeiten mittlerweile mit der GemNova zusammen, sei es auf den Gebieten Infrastruktur, Finanzen, Personal, Pflege, Freizeitbetreuung, Gemeindekooperationen, Beschaffung und vielem mehr. Aufgrund ihrer starken Position in Tirol spart die GemNova damit den Gemeinden jährlich rund 20 Mio €. Alleine in den vergangenen vier Jahren ergibt sich daraus eine Summe von 80 Mio €, die direkt die Verschuldung der Gemeinden verbessern. Mit rund 420 Beschäftigten zählt die GemNova heute bereits zu den fünfzig größten Arbeitgebern Tirols und leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsmarktpolitik.

Die nunmehr eingereichten Bilanzzahlen sprechen ebenfalls eine sehr deutliche Sprache. So wurde bereits zum vierten Mal in Folge der Umsatz verdoppelt, 2018 auf knapp 15 Mio €, bei einem ausgeglichenen Ergebnis. Ebenfalls ausdrücklich zu erwähnen: wurden zur Finanzierung des Wachstums bis 2017 Fremdmittel in der Höhe von rund 1 Mio € benötigt, so konnte das Wachstum im abgelaufenen Jahr aus dem laufenden Betrieb finanziert werden. GemNova Geschäftsführer Alois Rathgeb: „Unsere Finanzzahlen können sich sehen lassen: Trotz des starken Wachstums der vergangenen Jahre liegt unser negatives Eigenkapital bei nur 6 % des Umsatzes. Und das bei diesem enormen Wachstum, das ist herausragend. Für das laufende Jahr rechnen wir mit leichten Gewinnen. Außerdem investieren wir auch 2019 in neue Bereiche. Tirols Gemeinden benötigen in vielen Bereichen dringend unsere Unterstützung.“

Massiv nach oben bewegte sich auch die Zahl der Beschäftigten. Waren im Jahr 2015 lediglich 5 Personen bei der GemNova angestellt, so sind es mittlerweile rund 420 Expertinnen und Experten. Diese stehen den Tiroler Gemeinden mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen zur Verfügung und begleiten diese aktiv bei den unterschiedlichsten Aufgaben. Rathgebs Fazit: „Ohne dieses große Engagement, ohne diesen großen Mut wäre unser Wachstum nicht möglich gewesen. Das ist wie bei den Tourismuspionieren des vergangenen Jahrhunderts. Ohne solche Visionäre, ohne solchen wilden Hunde wäre unser Land nicht da, wo es heute ist.“

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