Die Gemeinde Mutters denkt den Dorfkern neu

In einem offenen Dorfabend waren die Mutterer Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Ideen in Sachen Verkehrsnutzung und Platzgestaltung zum Ortskern einzubringen. Die Ergebnisse sind vielfältig. „Und vor allem ein klarer Auftrag für die Gemeindeführung“, freut sich Bürgermeister Hansjörg Peer. Über 70 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zur Diskussion. Organisiert und moderiert wurde die Veranstaltung von der GemNova.

Gemeinsam mit Experten hatten die Mutterer Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit zu diskutieren. Im Bild (v.l.n.r.): Bürgermeister Hansjörg Peer, Moderator Magnus Gratl (GemNova), Ekkehard Allinger-Csollich (Land Tirol), Architekt Paul Burgstaller (QNA), Gerald Flöck (Energie Tirol), Gemeindevorstand Michael Saischeck und Vizebürgermeister Gregor Reitmair.

„Als externe Experten haben wir uns die komplette Abwicklung des Abends samt Dokumentation und Maßnahmenempfehlung gekümmert“, weiß der Bereichsleiter Gemeindeentwicklung, Magnus Gratl. Der Grund für die Einladung der Gemeinde ist die Sanierung der Landesstraße durch den gesamten Ort. „Wir haben von Seiten der Gemeinde absichtlich das Ortszentrum herausgenommen, weil wir die Meinung unserer Bürger hören wollten. Die Verkehrsbelastung ist ein großes Thema gewesen, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und die Nutzung des Dorfplatzes ein anderes“, berichtet Ortschef Peer. Mit über 6.000 Fahrzeugen im Schnitt pro Tag und dem Nadelöhr beim Dorfbrunnen sind aus Sicht des Bürgermeisters Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung notwendig. „Die Vorschläge aus dem Dorfabend werden in unsere Überlegungen einfließen. Das Hochziehen der Gehsteigkanten und der Schutz der Fußgänger vor der Kirche sind dabei wichtige Punkte. Das wird jetzt in die Verkehrsplanungen aufgenommen und gegenüber dem Land Tirol präsentiert“, so Peer. Auch die Gestaltung des Platzes, der mit dem Projekt „Leben am Kirchplatz“ neu entsteht, wird dem Wunsch der Bürger entsprechend umgesetzt. „Die Bürgerinnen und Bürger wollen Bänke zum Verweilen und eine schöne Bepflanzung. Zusätzlich wollen wir auch auf andere Bedürfnisse Rücksicht nehmen, etwa der Errichtung einer öffentlichen Toilette“, erklärt Bürgermeister Hansjörg Peer.

Die Ausrichtung des Abends erfolgte gemeinsam durch die Gemeinde und die GemNova. „Wir haben schnell gehandelt. Der Auftrag wurde Mitte Jänner erteilt, der Abschluss der Arbeiten erfolgte Mitte Februar. Dazwischen sorgten Besprechungen mit den Verantwortlichen in der Gemeinde Mutters, dass der Dorfabend mit 70 Beteiligten ein voller Erfolg wurde“, erklärter der GemNova-Experte Magnus Gratl.

Für Fragen zu diesem Thema steht Ihnen jederzeit seitens GemNova zur Verfügung:
Magnus Gratl
Bereichsverantwortung Gemeindeentwicklung
M +43 664 846 08 48
E m.gratl@gemnova.at

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