Aschau Paradebeispiel für Dorfentwicklung mit Bürgerbeteiligung – Treffen des Arbeitskreises Mobilität

Einen zukunftsweisenden Weg der Dorfentwicklung geht die Tiroler Gemeinde Aschau im Zillertal derzeit mit der GemNova, dem Tochterunternehmen des Tiroler Gemeindeverbandes. Im Rahmen eines Dorfentwicklungsprozesses wird in Aschau die Bürgerbeteiligung in den Mittelpunkt gestellt.

Im Foto: Der "Arbeitskreis Mobilität" beim Arbeitsgespräch am 20. Juni in Aschau im Zillertal.

„Uns ist es ein Anliegen, dass wir möglichst viele Meinungen bündeln und am Ende ein echtes Maßnahmenpaket am Tisch haben“, erklärt dazu Bürgermeister Andreas Egger.

In Workshops, Dorfabenden, eigenen Arbeitskreisen fließen die Themenbereiche ein. „Die Anliegen der Aschauerinnen und Aschauer sind zwar vielfältig, lassen sich aber sehr gut bündeln. Wir diskutieren beispielsweise nicht, ob ein Gemeindesaal errichtet werden sollte, sondern welchen Nutzen er erfüllen soll, damit er möglichst oft besetzt ist“, erklärt Magnus Gratl, Bereichsverantwortlicher für Gemeindeentwicklung bei der GemNova. Ein gutes Beispiel für den Aschauer Dorfentwicklungsprozess war das jüngste Arbeitskreis-Treffen dieser Tage. Bei einem rund dreistündigen Treffen von fünf BürgerInnen, einer Gemeinderätin und dem Bürgermeister ging es dabei um Mobilität. Verkehrsplaner Ing. Helmut Hirschhuber wurde involviert und gebeten, seine Meinung zu den vor Ort diskutierten Themen aus verkehrsplanerischer Sicht zu äußern. Auch Architekt DI Paul Burgstaller brachte sich mit seiner fachlichen Expertise ein.

Folgende Kernfragen wurden am 20. Juni diskutiert:
1. Wie wird sich die Verkehrssituation in zehn Jahren in Aschau entwickeln?
2. Wie lässt sich der Verkehr langfristig reduzieren?
3. Stellt die Begegnungszone eine Alternative dar?
4. Gibt es andere umweltfreundliche Verkehrslösungen?
5. Wie lässt sich der Verkehr an der Höhenstraße langfristig reduzieren? Wie kann besonders in diesem Bereich mehr Sicherheit für die Anrainer gewährleistet werden?
6. Welche Ziele sind den BürgerInnen persönlich wichtig?

Es wurden zahlreiche Maßnahmen an diesem Abend gemeinsam mit den Bürgern definiert. Bürgermeister Andreas Egger sagte zu, einige der Maßnahmen sofort aufzugreifen und demnächst einzuführen. Damit zeigt sich eines klar: Ziel des Entwicklungsprozesses sind umsetzbare Maßnahmen.

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